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„Was ist das eigentlich – Trogen?“

Einblicke in das diesjährige EYFT-Treffen im Kinderdorf Pestalozzi in der Schweiz, das unter der Begleitung von Steffen Grünert und Christine Flashaar wieder in der ersten Märzwoche stattfand.

🍃 Ein sanfter Frühlingswind weht uns um die Nase, als wir gemeinsam mit 14 Schülerinnen und Schülern der 10. und 11. Klassen von St. Gallen aus in die Berge fahren.

Am diesjährigen „European Youth Forum Trogen“ nahmen außer unserer Schule noch neun weitere Schuldelegationen aus West- und Osteuropa teil – und es war wieder ein toller, berührender, bereichernder, inspirierender Aufenthalt für alle!

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Wer Lust hat, einen Einblick in die vielen Stimmen zu bekommen, die uns eine Woche lang umschwirrten, kann in die Schule kommen und demnächst auf einer Stelltafel vor dem Sekretariat die Interviews lesen, die wir mit Schülerinnen und Schülern aus Polen, Ungarn, der Schweiz, der Ukraine, Lettland, dem Kosovo, der Türkei, Schottland und Frankreich geführt haben.

Für alle anderen haben wir hier die wichtigsten Sätze zusammengestellt:

 

„I hope that everyone is happy together and in peace and that there is peace in the world!”

(Filipp, 18, Isle of Arran/ Schottland)

„Meine größte Angst für Europa ist, dass die Menschen zu spät aufwachen.“

(Zhenia, 16, Kiev/ Ukraine)

„Wir hoffen, dass ganz Europa zu einem wohlhabenden und geeinten Kontinent wird.“

(Maja und Oliwia, 16, Lodsz/ Polen)

„Beim EYFT hat mich besonders beeindruckt, dass die Menschen einander stets mit einem herzlichen Lächeln begegnen. In meinem Land wirken die Menschen manchmal pessimistischer.“

(Bruno, 17, aus der Nähe von Riga/ Lettland)

„Ich hoffe, dass ich hierher nach Trogen zurückkehren kann …“

(Elif, geänderter Name, 16, Izmir/ Türkei)

„Ich möchte ein erfolgreiches Leben führen und Veränderungen sowohl in meinem Land als auch in der Welt schaffen.“

(Alex, 16, Kiev/ Ukraine)

„Meine größte Hoffnung ist das Wissen, dass man auch mit kleinen Dingen etwas verändern kann.“

(Sina, 17, Luzern/ Schweiz)

„Der Gedanke im Ausland zu leben, ist schön, aber ich möchte in meinem Heimatland leben und etwas Positives beitragen und es zu einem besseren Ort machen.“

(Vesa, 17, Drena/ Kosovo)

„Meine größten Hoffnungen für mich persönlich sind, dass die Menschen erkennen, dass es keine gute Lösung ist, sich gegenseitig zu töten.“

(Zsófie, 15, Miscolk/ Ungarn)

“I hope that radicalization will stop over time”

(Maria, 16, Clermont-Ferrand/ Frankreich)

“There are not many places in the world, where students meet like here in Trogen”, resümiert Matt, der die kosovarische Delegation als Supervisor begleitet.

– Und ja, dem können wir uns nur anschließen: Eine Woche lang in internationalen Workshops zusammenarbeiten zu Themen wie „Peace by Peace“, „Beautiful trouble“, „Our stories, our rights“, „Finding the truth – Fake news“ hat nicht nur gute Einsichten, sondern auch viel Spaß gebracht! ✨

 

Text: Christine Flashaar

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Privilege

What a privilege it is to not realize how privileged you are.

What a privilege to go about your daily life without having to worry about racism or discrimination.

What a privilege to be able to criticize your government because you don’t have to worry about consequences, like going to jail.

What a privilege to not have to worry about money, to just buy the food you want without having to think twice.

What a privilege to be able to complain about school work because education is so normal to you.

What a privilege to be able to see the world because you can afford both travel and basic necessities.

What a privilege to worry about your looks because you don’t need to worry about where to sleep, what to eat or how to survive the next day.

Oh, what a privilege it is to not realize how privileged you are.

 

                                          – Maria Schürmeyer, Trogen 2026 –

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